Kein Begriff ist im Schach-Zusammenhang so überstrapaziert wie „Genie“. Nicht weit davon entfernt: „Wunderkind“.
Der 1911 geborene Samuel Reshevsky war eines. Als Sechsjähriger gab Klein-Sammy Simultanvorstellungen, als Elfjähriger stand seine Spielstärke der veritabler Schachprofis kaum nach.
Wir kennen Magnus Ermitsch nicht persönlich, haben ihn nie am Brett gesehen und können doch mit Sicherheit sagen: Ein Wunderkind ist er nicht. Ein großes Talent, gewiss, aber eben keine außergewöhnliche Begabung, wie es sie weltweit in jeder Generation wenige Male gibt, sodass Begriffe wie „Genie“ oder „Wunderkind“ gerechtfertigt wären. Mehr lesen...
|