This tournament has been spectacular! Games of the grandmasters made our hearts sink.
Finally we can name the winner of the FIDE World Chess Grand Prix Hamburg. It’s Alexander Grischuk! Congratulations!
— Die Pressekonferenz fand im Vorfeld der Veranstaltung am 4. November im wunderschönen Theater Kehrwieder statt;
— Arkady Dvorkovich (FIDE), Ilya Merenzon (World Chess), W. Sean Ford (Algorand), Peter Neumeier (Kaspersky), Maxime Vachier-Lagrave (Grossmeister) und Ulrich Krause (FIDE) nahmen an der Pressekonferenz teil.
Hamburg, den 4. November 2019 – Hamburg begrüßt die dritte Etappe des FIDE Grand Prix. Zum letzten Mal fand ein Weltklasseturnier in Hamburg vor 54 Jahren statt, als die Europäische Mannschaftsmeisterschaft im Curio-Haus ausgetragen wurde.Vom 5. bis zum 17. November wird Hamburg zum Schachmekka für alle Schachfans. 16 der weltbesten Spieler werden beim FIDE World Chess Grand Prix in der Hansestadt dabei sein.
Morgen beginnt das phantastisch besetzte Grand Swiss Chess Turnier auf der Insel Isle of Man mit Weltmeister Magnus Carlsen, Fabiano Caruana, Wesley So, Anand Viswanathan, Yangyi Yu, Sergey Karjakin, Alexander Grischuk, Levon Aronian und weitere viele namhafte Schachgrößen aus aller Welt. Insgesamt sind es nun 154 Spieler, darunter auch die beiden deutschen Großmeister Matthias Blübaum, Niclas Huschenbeth, IM Vincent Keymer und Deutschlands Nummer Eins der Damen Elisabeth Pähtz. Der Sieger des Turniers qualifiziert sich für das Kandidatenturnier 2020. Weltmeister Carlsen äußerte in einem Interview seine Verwunderung, dass er mitspielen darf, denn er ist amtierender Weltmeister und dieses Turnier ist eben auch ein Qualifikationsturnier um den Herausforderer des Weltmeisters zu ermitteln.
Die Zeit vergeht schnell – nur 365 Arbeitstage und das erste Jahr meiner Amtszeit als FIDE-Präsident ist Geschichte. Eine Geschichte voller wichtiger Entscheidungen, wichtiger neuer Projekte und einer stetigen Verbesserung der Situation in der Schachwelt. Mein Team und ich sind genauso begeistert, die Schachwelt zu einem besseren Ort zu machen, als wir es letztes Jahr waren. Aber wir haben nicht nur unsere Begeisterung behalten – wir haben unsere Versprechen gehalten – und wir werden auch weiterhin liefern. Das erste Jahr hat ein sehr gutes Fundament gelegt, und bald erwarten wir einen echten Durchbruch – für Sie und zusammen mit Ihnen, meinen Schachfreunden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und haben Sie mein Wort – wir werden eine große Veränderung bringen. Weil wir es können. Weil wir uns kümmern. Weil es unsere und meine persönliche Verantwortung ist.
Der Grand Prix in Hamburg wird nach Informationen dieser Seite vom 5. bis 17. November im Theater Kehrwieder ausgespielt, eines von vier Turnieren, bei denen 16 Weltklassegroßmeister um zwei Plätze im Kandidatenturnier streiten. Übernachten werden Spieler und Offizielle teils im „Fraser Suites“-Hotel, teils im benachbarten Hotel in der Elbphilharmonie, das diese Seite vor zwei Tagen als wahrscheinlichen Spielort verkündet hat. Die Auftaktpressekonferenz soll am 4. November um 13 Uhr im Fraser Suites beginnen. Tags darauf ist die erste Runde geplant.
Der Weltcup ist ein Qualifikationsturnier für das Kandidatenturnier, der Vorstufe zur Weltmeisterschaft. An ihm nehmen 128 Spieler teil, die im K.o.-System einen Sieger ausspielen. Die beiden Finalisten qualifizieren sich für das Kandidatenturnier.
Shakhriyar Mamedyarov stands as the winner of the FIDE Grand Prix in Riga. He beats Maxime Vachier-Lagrave in a nerve-wracking tie-break thanks to a win in the last Armaggedon game. With this victory in the second leg of the Grand Prix Series, he earns 24,000 euros and shares the lead with Alexander Grischuk in the overall standing with 10 points.
Bei der Frauen-Europameisterschaft in Antalya hat Elisabeth Pähtz die Bronze-Medaille gewonnen. Wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg! Der Titel ging an die Russin Alina Kashlinskaya, Silber holte die Französin Marie Sebag.
O-Ton Elisabeth: Mein ursprünglicher Plan war die Teilnahme beim Gamma Open in Reykjavik, welches vom 8. bis 17. April auf Island stattgefunden hat. Durch die Pleite der Fluggesellschaft "Wowair" entschied ich um. Zum einen, weil ein neues Flugticket ziemlich teuer gewesen ist, und zum anderen, weil ich es irgendwie als Zeichen sah, doch mein Glück in Antalya zu versuchen.
Mit EM Bronze habe ich meine erste internationale Medaille im klassischen Bereich errungen. Schachlich gesehen war dieses Turnier zumal nicht leicht, weil ich mit Brunello, Simina, Tsolakidou und Mkrtchjan sehr gute Freunde zugelost bekam und ich erst zum späten Zeitpunkt angefangen hatte zu punkten.
Schachlich bin ich zufrieden, zumal ich die einzige in den Top 10 war, die keine Partie verloren hat. Mit der letzten Partie gegen Atalik war auch das Glück auf meiner Seite und am Ende reichte es dann für die Bronze Medaille.
Über Skype wurde ich von dem Französischen GM Yannick Gozzoli unterstützt, vielen Dank dafür!
Anmerkung der Redaktion: Bei den letzten 3 Europameisterschaften verlor Elli in den 33 gespielten Partien kein einziges Spiel.
Mit einer hochklassig besetzten Delegation ist der Deutsche Schachbund in Skopje bei der Einzel-Europameisterschaft 2019 vertreten. Bundestrainer Dorian Rogozenco, der bereits am Spielort ist, ist mit nahezu dem gesamten Nationalkader in der nordmazedonischen Hauptstadt. Nur Georg Meier läßt als einziger Spieler aus dem A- und B-Kader die Kontinentalwettkämpfe aus.
Die Nummer eins im deutschen Aufgebot ist Liviu Dieter Nisipeanu, der im Gesamtklassement mit Elo 2670 auf Platz 14 rangiert. Der 42-Jährige konnte sich 2005 in Warschau die europäische Krone aufsetzen. Damals spielte er noch für Rumänien.
1. Die Deutschen Teilnehmer
28 Spieler und Spielerinnen mit insgesamt über 40 Begleitpersonen stellen an sich schon eine Herausforderung dar. Es kam zu keinen Zwischenfällen oder Pannen. Dafür kann ich als Delegationsleiter allen Eltern und Trainern nur nochmals danken!
Als Bundesnachwuchstrainer fällt mein Gesamtfazit gemischt bis positiv aus. Die Mittelstreckenläuferin Svenja Butenandt (siehe VL München) legte im Schlussspurt 4 aus 4 hin und kletterte auf den siebten Platz. Fast hätte es zur Bühne gereicht. Der Marathon-Mann Marius Deuer erreichte ebenfalls acht Punkte und belegte Platz 10 im Endklassement. Marathon-Mann deshalb, weil Marius mehrmals zu den letzten noch Spielenden im gesamten Turniersaal zählte.
Der große Ansturm in der U8 mit 5 Startern und der U10 mit sogar 10 Startern lässt mich optimistisch in die Zukunft blicken. Wir arbeiten dran.
In Runde 9 zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen nicht nur bei den Deutschen. Der Inder Gukesh U12 verliert seine erste Partie und büßt damit viel Vorsprung ein.
Lisa Sickmann platziert zwei ungedeckte Leichtfiguren auf eine Linie, schwupps war eine weg.
Eine ausdauernde Kondition legt Marius Deuer hin. Zum wiederholten Mal ist er unter den letzten Spielern im fast leeren Saal. Remis diesmal.
Auch Svenja Butenandt schafft heuer 100 Züge und steht mit 6 aus 9 ganz gut da.
Ebenfalls 6 aus 9 hat noch Kevin Haack, der seinen israelischen Gegner mit Qualitätsopfer zerlegte.
Die deutsche Praktikantin Elena beim spanischen Zivilschutz outete sich als Schachfan. Sie ist Teilnehmerin an einem innereuropäischen Austauschprogramm und eigentlich „im Dienst“. Trotzdem schaut sie gerne bei den Partien zu und versucht die Gedanken der Spieler nachzuvollziehen.
Auf dem Bild sind auch die Kollegen Tom George, Wolfgang Pajeken, Hendrik Möller und Thomas Pähtz zu sehen, sowie alle 28 Spieler/innen.
Ich möchte weder der FIDE, noch den Spanischen Organisatoren bösen Willen unterstellen, jedoch zählt nun mal das Ergebnis und nicht warum die Fehler gemacht wurden. Gibt es eigentlich einen Erfahrungstransfer von einer WM zur anderen?
1. Die Schilder
Selbige mussten am Flughafen persönlich von jedem Spieler abgeholt werden! Persönlich hies für 80 Amerikaner, sich einzeln ein Taxi zum Flughafen zu nehmen und jedes Schild einzeln abzuholen. Weil sie einen Tag früher als die Schilder in Santiago dC eingetroffen waren.
Ich habe natürlich auf die Herausgabe aller deutscher Schilder in einem Rutsch bestanden.
2. Die Eltern
Tatsächlich kommen bei Acht- bis Zwölfjährigen noch Eltern mit! Was für eine Überraschung. Das gemütliche Zelt lud zum Aufenthalt ein.
3. Das Spiellokal
Vermutlich hat der Architekt Peter Eisenman Dutzende Preise gewonnen und viele gute Ideen in Stein gemeißelt, jedoch ist das Ciudad de Cultura spezifisch für Schach weniger geeignet, um es vorsichtig zu formulieren.
Die Erfurterin Elisabeth Pähtz vertritt als einzige Teilnehmerin Deutschlands bei den morgen beginnenden Einzelweltmeisterschaften im Schach.
Insgesamt 64 Teilnehmerinnen aus 28 Ländern haben sich für die diesjährige Weltmeisterschaft qualifiziert. Darunter auch die für den ehemaligen Erfurter Bundesligisten ESK spielende Elisabeth.
Es ist bereits ihre 8. Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Ihr Debüt hatte sie als 16 Jährige in Moskau 2001. Dort erreichte sie bis dahin ihr bestes Ergebnis, das Achtelfinale.
Bei den Weltmeisterschaften 3 Jahre später in Elista, der Hauptstadt von Kalmücken, kam sie erneut bis zum Achtelfinale.
Ab morgen ist es wieder so weit. Daumendrücken ist angesagt, denn bei einer K.O. Weltmeisterschaft wird nicht automatisch die beste Spielerin auch Weltmeisterin.
Wie ist ihre Vorbereitung auf diese WM…?
Die Sportlerwahl >>> THÜRINGER SPORTLERDES JAHRES 2018 <<< läuft vom 24. Oktober bis 06. Dezember 2018. Wer möchte, kann für die beste Schachspielerin Deutschlands seine Stimme abgeben!